Seengebiet
Die rund 76 Seen, Flüsse und Bäche des Salzkammergutes laden ein zum Entspannen, am Strand Liegen, schwimmen und die Sonne genießen aber auch zu aktivem Wassersport wie Segeln, Surfen, Boarden, Wasserskifahren und Tauchen. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer gerne fischt und die Ruhe sucht, kann das an Bächen, Flüssen und Seen in kristallklaren Gewässern von höchster Qualität tun.
Ausflüge zu den nahegelegenen Seen:
Attersee – Quelle der Seele
Der Zauber des Attersee´s als herrlicher Badesee mit Trinkwasserqualität und die traumhafte Landschaft bieten ideale Voraussetzungen, leere “Akkus“ wieder aufzuladen!
Wassersportler - über und unter Wasser - finden optimale Bedingungen am größten Binnensee Österreichs, der alljährlich Urlauber aus aller Welt anlockt.
Mit rund 46 km² Wasseroberfläche und 172 m Tiefe ist der Attersee nicht nur ein El Dorado für Süßwassertaucher.
Ein konstanter Wind - unter Insidern besser bekannt als "Rosenwind" - sorgt für genügend Geschwindigkeit für Surfer und Segler. Spaß und Action im und am Wasser gibt´s unter anderem beim Parasailing, Wasserski, Tubing uvm.
Ob auf dem Wasser beim Segeln, Surfen, Wasserskifahren, Parasailing, Motorbootfahren oder Canyoning – oder unter Wasser der Attersee bietet für jeden Geschmack das Richtige.
Traunsee
Schon die alten Römer erkannten die bezaubernde Wirkung des Traunsees und bezeichneten ihn als "lacus felix", den glücklichen See. Hier findet man Kunst und Kultur, Tradition und Brauchtum, unzählige Sport- und Freizeitmöglichkeiten, eine hervorragende Gastronomie, aber auch Raum und Zeit, um ganz einfach die Seele baumeln zu lassen.
Neben der Natur und den zahlreichen sportlichen Freizeitaktivitäten hat diese Region auch noch 2 Seilbahnen, sehenswerte Museen & historische Gebäude sowie attraktive Ausflugsziele zu bieten. Von Bad Ischl bis zum Traunsee sind es ca. 20 Autominuten.
Schwarzensee – Klein aber fein
Dieser wildromantische See lädt ein zum Wandern durch unberührte Natur und zum Genießen der Stille, die dieses wunderschöne Fleckchen „Wasser“ umgibt. Auf diesem Hochplateau zwischen Wolfgangsee und Attersee gelegen öffnen sich eine Fläche von 48 ha und eine Tiefe von 54 m. Dieser kleine Alpensee ist von Wäldern und Almen umbeben. Die Badenutzung hält sich trotz ausgezeichneter Wasserqualität eher in Grenzen, weil die Uferausformung in weiten Bereichen nicht zum Baden einlädt, jedoch ist er ein ideales Plätzchen zum Verweilen, Umrunden und frische Luft Tanken.
Bad Ischl – Schwarzensee: ca. 15 Autominuten
Nussensee (604 m) – Kleiner Waldsee zu Füßen der Katrin
Von vielen wird der Nussensee mit dem Auto angefahren, dazu verlockt die deutlich beschilderte Abzweigung von der Bundesstrasse. Aber es gibt auch schöne Spazierwege zu diesem romantisch gelegenen Weiher am Nordfuß der Katrin. Der empfehlenswerteste ist wohl jener von Bad Ischl her. Es ist eine Wanderung, die Besucher und Kurgäste bei jedem Wetter fast das ganze Jahr hindurch unternehmen können.
Von Bad Ischl zum Nussensee:
Die Traun-Esplanade, dann die Leopold-Hasner-Allee nach Westen zur Kaltenbachstrasse, überqueren diese und kommen auf einem kleinen Verbindungsweg zur Wohnanlage Miramonte. Nach dieser biegen Sie rechts ein in die Mastaliergasse. Nach 50 m sehen Sie auf der linken Seite eine lange, ziemlich steile Straße. Jetzt geht es ca. 20 min durch den Wald bergauf und eben weiter zu einer wichtigen Verzweigung. Dort biegen Sie rechts ab und gehen über gemuldete Wiesen, an Höfen vorbei, nach Nordwesten zu einem querenden Karrenweg (Elisabeth-Waldweg). Diesen linkshaltend etwas steiler empor zum Waldrücken ( ca. 660 m) des Gawanzersteines und jenseits in Westrichtung hinunter zum Nussensee (604 m), der bei einem Privathaus erreicht wird. Auf der Straße geradeaus weiter, dann im Linksbogen zum Westufer. An den Seeufern keine Bademöglichkeit (Privatbesitz).
Rückkehr: Auf gleichem Weg.
Gehzeit: 2 ¾ Stunden.
Sehenswertes:
Unterwegs Überblick über das Ischler Talbecken. Vom Nussensee eindrucksvolle Schau zu den Felshörnern des Bergwerks- und des Rettenkogels.
Grundlsee-Süduferweg – Reizvoller Spaziergang von der Seeklause nach Gößl
Ausgangspunkt: im Ort Grundlsee die Seeklause an der Norduferstraße (Parkmöglichkeit für PKW)
Das langgestreckte, zum Teil auf steile und bewaldete Südufer des Grundlsees erlaubt genussreiches Wandern angesichts der imponierenden Südabstürze des Toten Gebirges. Hier kommt in erster Linie der Geher auf seine Rechnung, der nicht so sehr die ständig wechselnden Szenerien, als vielmehr das Wandererlebnis an sich sucht. Dennoch ist die Tour alles andere als langweilig und vermittelt dem Naturliebhaber wiederholt Ausblicke auf zauberhafte Uferlandschaften.
Beginnen Sie die Wanderung an der Norduferstraße, die 1 km bis zum Westende des Grundlsees führt. Hier nach links über den Seeabfluss und jenseits auf den Promenadenweg, an den Häusern vorbei, nach Südosten zur Verzweigung. Links auf geteertem Weg durch den Wald aufwärts. Nun in Ostrichtung am bewaldeten steilen Seeufer entlang, dann abwärts zum Freibad. Die Straße 250 m nach rechts hinauf zur querenden breiten Asphaltstraße entlang gehen. Weiters gehen Sie über die freien Wiesen nach links zu den Häusern von Mitterau und dann zum Straßenende in Hinterau, ½ Stunde. Auf dem Promenadenweg am bewaldeten Nordabhang des Ressen eben dahin, dann an der teilweise felsigen Steinflanke am Auf und Ab weiter und schließlich aufwärts zu einer Forststraße. Nun auf dieser Straße durch den Wald nach Osten zur Streusiedlung Wienern, ca. 750 m. Auf der Asphaltstraße durch den Ort, dann durch Wald und über Wiesen in weiter Linksschleife zum Ostende des Grundlsees. Hier in Nordrichtung, am Strandbad vorbei, nach Gößl mit der Schiffsanlegestelle, Bushalt und Parkplatz. Rückfahrt zum Ort Grundlsee-Seeklause per Bus oder Schiff.
Gehzeit: ca. 1 ¾ - 2 Stunden
Vorderer und hinterer Gosausee – Alpen-Goldaugen und Dachsteinglanz
Ausgangspunkt: Großparkplatz beim vorderen Gosausee (940 m), 7 km vom Ort Gosau
Der Abschluss des Gosautals, vor allem die Gegend um den vorderen Gosausee, zählt zu den großartigsten Bergräumen der Ostalpen. Wie da der gletschergepanzerte Dachstein aus den dunklen Fluten des Sees emporwächst, das ist in der Tat einmalig! Die Seenlandschaft des Salzkammergutes erfährt hier ihre hochalpine Vollendung. Der weiter taleinwärts, in einem monumentalen Felskessel zu Füßen des Dachstein gelegene hintere See, beeindruckt vor allem durch die wilde Bergnatur seiner Umgebung.
Vom Parkplatz zur Hinteren Seealm: Auf Weg Nr. 614 am Nordufer des vorderen Gosausees zum See-Ende und zu einer Verzweigung. Hier geradeaus und durch Wald zum Talboden um die vordere Seealm (974 m), auch vordere Holzmeisteralm genannt, dann an der Gosau-Lacke (mitunter ausgetrocknet), Launigg-Wasserfall und Brandsee vorbei zu einer Steilstufe. Über Sie empor und weiter zum hinteren Gosausee, 1154 m. Am rechten Ufer (Südufer) weiter zur idyllisch gelegenen hinteren Seealm (ca. 1160 m; auch hintere Holzmeisteralm genannt).
Rückweg zum Parkplatz am vorderen Gosausee: Zurück zur Verzweigung kurz vor dem vorderen Gosausee. Links ab und auf dem Süduferweg, an der malerischen Seeklausalm vorbei, wieder zum Nordwestende des vorderen Gosausees mit Gasthof und Parkplatz.
Gehzeiten: 3 ½ - 4 Stunden.
Sehenswertes:
Der Blick vom Norduferweg des vorderen Gosausees zum Dachstein – ein Glanzstück der Ostalpen! Das Wasser des vorderen Gosausees wird zur Stromgewinnung genutzt. Deshalb die oft extrem niedrigen Wasserstände im Frühjahr und Herbst.