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Wandern in und rund um Bad Ischl

Wandern

Wandern heißt auch "sehen", Horizonte erkennen und Grenzen überschreiten.
Wandern in der glasklaren Luft des Salzkammergutes ist eine der schönsten Möglichkeiten, sich aktiv zu erholen – und ein wirksames Mittel, die Strapazen des Alltags abzustreifen und zu vergessen.

Genuss pur in unberührter Natur! Atemberaubende Panoramen auf majestätischen Bergen, frische Luft, klare Seen und unverfälschte Naturlandschaften – das alles findet man auf diesem Fleckchen Erde, das wohl zu den schönsten der Welt zählt.

Wanderungen im Salzkammergut


Hallstättersee-Ostuferwanderweg

Ausgangspunkt:
Das Wanderwegstüberl (ca. 515 m) am Ostufer des Hallstätter Sees nahe der Bahnstation Obersee.

Zufahrt mit PKW auf der Bundesstraße Nr. 145 nach St. Agatha, dort rechts und dann am Westabhang des Sarsteins entlang zu einem Parkplatz, 8 km von Bad Goisern entfernt. Nun zu Fuß nach rechts (Westen) hinab zum Seeufer mit dem Wanderwegstüberl.

Ebenso zahlreich wie die Seen des Salzkammergutes sind auch ihre herrlichen Uferwege, deren Würdigung und Beschreibung ein ganzes Buch füllen könnte. Vom ganz besonderen Reiz ist der erst 1986 fertig gestellte Hallstätter-See-Ostuferweg. Sein Glanzstück ist eine, am steilen Felsufer verankerte, gegen den See vorspringende Steganlage mit lustig schwingender Hängebrücke. Schwierigkeiten gibt es keine; es ist eine Uferwanderung mit Komfort, bei der die Rückkehr zum Ausgangspunkt durch die im Sommer im Halbstundenintervall verkehrenden Züge der Bahnlinie Attnang-Puchheim – Stainach-Irdning gesichert ist, sofern man sie nicht zu Fuß antreten will.

Vom Wanderwegstüberl auf dem Ostuferweg zur Bahnstation Hallstatt: Zwischen Seeufer und Bahn auf Kiesweg über Wiesen, an einzelnen Häusern vorbei, im Auf und Ab nach Süden, später im Wald (Bademöglichkeit) weiter zum Beginn des steilen südlichen Ufer-Abschnittes. Hier auf breiten, gegen den See vorragenden Holzstegen, eine weite Bucht im Rechtsbogen ausgehend, westwärts zu origineller Hängebrücke, dem Höhepunkt der Wanderung, auf Stegen in Westrichtung weiter, dann um eine Ecke herum zu der auf einer Halbinsel gelegenen Bahnstation Hallstatt, ca. 520 m. Von hier aus ist die Überfahrt nach Hallstatt mit dem Schiff möglich – die Fähre richtet sich nach dem Zug.

Gehzeit: 1 ½ - 2 Stunden.

Sehenswertes:
Holzstege und Hängebrücken im südlichen Abschnitt des Ostuferweges. Die Uferwanderung kann bis Obertraun (von dort Bahnrückfahrt) fortgesetzt werden.

Jainzen, 835 m - über den Dächern von Bad Ischl

Ausgangspunkt: Hotel Royal

Auf einer Fahrt von Strobl nach Bad Ischl erkennt man den Jainzen schon von weitem als isoliert aufragenden, ringsum bewaldeten Bergkegel. An seinem Fuße steht die berühmte Kaiservilla, Jahre hindurch Sommerresidenz Kaiser Franz Josefs. Schon für Kaiserin Elisabeth war dieser Berg beliebtes Trainingsgebiet. Auch geübten Gehern kostet der 350-Meter Steilanstieg von Bad Ischl zur Aussichtsterrasse westlich unterhalb des Gipfels einige Schweißtropfen, doch diese Mühe hat noch keiner bereut: Über den Dächern der Kaiserstadt gewahrt man im Süden König Dachstein und im Westen Sparber, Bleckwand, Bürglstein und Zwölferhorn.

Von Bad Ischl auf den Jainzen: Vom Hotel aus gehen Sie links die Voglhuberstraße hinunter, überqueren die Götzstraße und gehen vorbei am "Küchenkastl", die kleine Gasse gerade vorbei am Jugendgästehaus. Dann gehen Sie über den Rechensteg leicht bergauf und durchqueren das „Kaiserdörfl“. Jetzt geht es rechts steil hinauf, bis Sie auf der linken Seite den ehemaligen Gasthof Sophiens Doppelblick sehen. Die Straße geht gegen das Jainzental kurz weiter, gleich nach dem letzten Haus (Haus Nr. 48) biegen Sie aber rechts ab und kommen über eine Wiese ostwärts hinauf zum Waldrand. Auf dem querenden Weg nach rechts in den Wald zu einer Wegteilung (Tafel). Linkshaltend einen Serpentinensteig über immer steiler werdende, zum Teil felsige Hänge, nach Nordosten empor zu einer Verzweigung (keine Tafel) bereits in Gipfelnähe. Hier rechts, an den Hängen entlang, durch lichten Wald Südostwärts hinauf zur Aussichtsterrasse (ca. 800 m, Vermessungszeichen) westlich unterhalb des bewaldeten Gipfels des Jainzen, 835 m.

Rückkehr: Auf gleichem Weg.

Gehzeit: 2 – 2 ¼ Stunden

Sehenswertes:
Die Fernsicht von der Aussichtsterrasse auf Dachstein und Wolfgangsee-Berge. Eindrucksvoller Tiefblick auf Bad Ischl.

Blaa-Alm

Die zwischen Loser und Sandling eingelagerte Senke der Blaa-Alm ermöglicht eine Verbindung zwischen dem steirischen und dem oberösterreichischen Salzkammergut. Der „Wiesenweg“ von Altaussee durch das Tal des Augstbaches zur Blaa-Alm ist ein Begriff und wurde schon von vielen, auch von prominenten Besuchern, gewürdigt. Die Begehung des berühmten „Wiesenweges“ ist nach wie vor reizvoll und kann mit dem Abstieg durch das Rettenbachtal nach Bad Ischl zu einem großzügigen Unternehmen erweitert werden.

Von Altaussee auf dem „Wiesenweg“ zur Blaa-Alm: Vom Ortszentrum in Altaussee geht es in nordwestlicher Richtung durch den Kurpark. Ein kleines Stück entlang der Gemeindestraße (200 m) und links über die Brücke. Danach folgen Sie rechts einem beschilderten Wiesenweg auf die Blaa-Alm.

Gehzeit: 1 ½ Stunden

Sehenswertes:
Die Narzissenblüte (Mai) entlang des „Wiesenweges“.
Von der Blaa-Alm eindrucksvoller Blick zu den Felszinnen des Loser-Massives.

Katrinalm

Das Gebiet der Katrinalm ist im Sommer ein wunderschönes Wanderparadies und im Winter ein beliebtes Gebiet für Skitourengeher. Von der Talstation der Katrin – Seilbahn in Bad Ischl rechnet man bis zur Katrinalmhütte bei der Bergstation mit 920 Höhenmeter bzw. 2,5 Stunden Gehzeit. Angenehme Wanderung mit geringem Schwierigkeitsgrad und zwischendurch öffnen sich immer wieder wunderbare Aussichten auf Bad Ischl und das Salzkammergut.

Oben angekommen erwartet einem eine herrliche Sicht ins Tal, zum Wolfgangsee und auf die Salzkammergut Berge bis hin zu den Gletschern des Dachsteins!

Gehzeit: 2,5 h
Der Hausberg von Ischl kann natürlich auch mit der Seilbahn „bestiegen werden“ – die Aussicht ist trotzdem atemberaubend.

Katringipfel

Den beliebtesten Ischler Hausberg ziert ein großes Stahlkreuz, das einst Kaiser Franz Joseph zu Ehren errichtet wurde und heute dem daneben aufgestellten Sender trotzt. Ansonsten ist das Katergebirge, wie der Gebirgszug zwischen Bad Ischl, Bad Goisern und dem Wolfgangsee heißt, recht ursprünglich geblieben. Über einen Kehrensteig durch steile Latschenhänge, dann durch flacheres Dolinengelände an erreicht man von der Bergstation aus den Gipfel in ca. 30 min.

Weiter Gipfel können von der Katrinalm erklommen werden:
Hainzen - 250 Höhenmeter - 1 Stunde
Feuerkogel - 70 Höhenmeter - 15 Minuten

Predigtstuhl – eine Gipfelwanderung für jeden Bergfex

Ausgangspunkt: Jodschwefelbad Bad Goisern

Diese Wanderung beginnt beim Jodschwefelbad in Bad Goisern. In näherer Umgebung finden Sie bestimmt einen Platz an dem Sie Ihren Wagen getrost parken können.

Auf einer urigen Bergbauernstraße gelangen Sie bis zur „Ewigen Wand“. Diese Steilwand ist ein gefundenes Ausflugsziel für Kletterer.
Über etliche Serpentinen, den Radsteig entlang gehend erreichen Sie, kurz vorm Berghof Predigtstuhl, einen Bergwald den Sie durchqueren. Dieser Weg ist zwar steil, aber man bewältigt ihn in kurzer Zeit. Machen Sie Rast von Ihrer Wandertour und lassen Sie Ihren Blick auf Bad Goisern und den Dachstein schweifen.

Frisch und munter geht es weiter auf den Gipfel des Predigtstuhls, den Sie in etwa einer halben Stunde erreichen.

Inmitten einer wildromantischen Felslandschaft erleben Sie fantastische Ausblicke. Die Gipfelwanderung endet nun mit dem Abstieg Richtung Tal. Dieser Weg ist zwar steil, aber gefahrlos.

Bei der Rossmoosalm angekommen, gelangen Sie zu einem Wanderweg der direkt zur Bergstation führt. Hier können Sie Ihren Abstieg individuell wählen.
Bergfexe bevorzugen häufig den Weg über Lasern oder durch die „Ewige Wand“. Auf saftig grünen Wiesen gelangen Sie wieder zurück ins Tal.

Gehzeit: ca. 2,5 h

Soleleitungsweg

Ausgangspunkt:
Ortszentrum von Bad Goisern, Parkmöglichkeiten für Pkw’s sind im Zentrum vorhanden

Nehmen Sie die Ramsau-Straße südwärts über Bahn und Traun zu querender Straße im Ortsteil Gschwandt. Diese gehen Sie links der Traun entlang, dann im Rechtsbogen hinauf zur Wiesenterrasse von Ramsau. An Villen vorbei nach Süden, später unter Felsabstürze des Zwölferkogels. Nun auf dem Promenadenweg (Nr. 801) durch Wald nach Südosten zur Abzweigung des Weges nach Steeg, 1¼ Stunde. Geradeaus und bald auf herausgesprengter Weganlage mitten durch senkrechte Wände zur 43 m hohen Brücke über das Gosautal („Gosauzwang“), 1¾ - 2 Stunden. An den bewaldeten Hängen entlang weiter aufwärts, dann hoch über dem Hallstätter See, an Wasserfällen vorbei, quer durch die steilen Flanken des Schneidkogels zur Linksabzweigung des Weges nach Hallstatt, 2½ - 3 Stunden.

Rückfahrt nach Bad Goisern: Gehen Sie nun in das Zentrum von Hallstatt. Fahren Sie mit dem Schiff zum Bahnhof Hallstatt am Ostufer und weiter mit dem Zug retour nach Bad Goisern.

Sehenswertes:
in Hallstatt: die Katholische Kirche mit Beinhaus (Kirche: ganzjährig; Beinhaus: 1.5. – 31.10.), Museum Kulturerbe Hallstatt (ganzjährig geöffnet

Von St. Gilgen nach St. Wolfgang

Der legendenumworbene Wallfahrerweg über den Falkenstein

Ausgangspunkt: Ortszentrum von St. Gilgen

Die vorliegende Wanderung am Nordufer des Wolfgangsees entlang folgt jenem alten Pilgerweg, der schon im Mittelalter Tausende von Gläubigen aus dem Salzburger Raum nach St. Wolfgang brachte. In der Falkenschlucht erinnern zahlreiche Andachtsstätten an den Regensburger Bischof Wolfgang, der hier im 10 Jh. gegen Teufelsanbetung und Aberglaube kämpfte und eine Kapelle erbauen ließ.

Von St. Gilgen nach St. Wolfgang: Von der Pfarrkirche über den Streicher Platz nach Norden zur Teilung. Rechts durch die Mondseer Straße nahe dem Seeufer weiter zur Rechtsabzweigung von Weg Nr. 28 und diesen abwärts zu den Häusern von Brunnwinkl. Nun die Uferpromenade zur Fürberg-Bucht mit dem Gasthof Fürberg, ca. 1 Stunde. Auf der Uferstraße weiter in eine Badebucht mit Verzweigung. Hier links den Waldgraben der Falkenschlucht steil empor zu einer Verflachung mit der Wolfgang-Kapelle rechts oben in der Felswand. Im Graben weiter zur Wunderwasser-Kapelle und hinauf zum Falkensteinsattel (ca. 750 m ), 1 ½ - 1 ¾ Stunden. Jenseits an den bewaldeten Abhängen des Schafberges nach Südosten abwärts, später auf den Güterweg nach links und bald über Wiesen hinunter nach Ried mit der Uferstraße. Im Ortsbereich zweigt nach links die Obere Rieder Straße ab. Auf ihr oberhalb des Sees entlang weiter nach St. Wolfgang, 549 m.

Rückfahrt:
nach St. Gilgen mit dem Linienschiff der ÖBB (vom 1. Mai bis 26. Oktober von 09.00 bis 18.00, im Hochsommer von 08.45 bis 20.30 Uhr nahezu stündlich).

Gehzeit: 2 ½ bis 3 Stunden

Sehenswertes:
Die Wolfgang-Kapelle (Kriechhöhle, Wunderglocke) sowie die Kapelle mit Wunderquelle (gegen Augenleiden) in der Falkenschlucht.
Vom Gasthof Fürberg Abstecher zum Ochsenkreuz (im See) und zum Hochzeitskreuz (am Ufer). Ab Falkenschlucht lohnende Variante zum „Scheffelblick“ und zum Falkenstein-Gipfel!

Hütteneckalm

Ausgangspunkt: Bad Goisern

Eine der schönsten Wanderungen und Plätze des Salzkammergutes ist zweifellos die Hütteneckalm mit ihren urigen kleinen Hütten und dem weltklasse Ausblick auf das gesamte Innere Salzkammergut.

Vom Parkplatz Predigtstuhl steigt man in die Panorama Nova ein bis zu einer Kreuzung von Forststraßen. Weiters den Weg Richtung Rossmoosalm und nach ca. 30 Minuten ist man dort angelangt – sensationeller Blick auf die Alm mit dem Dachstein und Hallstättersee im Hintergrund. An den Hütten vorbei geht es weiter Richtung Hütteneck. Vom Steinbruch aus ist es dann nicht mehr weit und man hat das Ziel erreicht.

Gehzeit: ca. 3 Stunden

Hoisenradalm

Ausgangspunkt: Bad Ischl 

Die Tour beginnt und endet in Rettenbach bei Bad Ischl. Gleich vom Parkplatz führt ein schöner Wanderweg durch den Wald. Bald gelangt man zur Englwand mit schönem Ausblick auf Hinterstein. Nur 10 Minuten weiter erreicht man den nächsten Aussichtspunkt: ein kleines Holzhäuschen mit herrlichem Blick auf Bad Ischl. Bei Schönwetter kann man sogar den Wolfgangsee im Hintergrund erkennen. Der Jubiläumssteig führt nun weiter durch den Wald zur bewirtschafteten Hoisenradalm. Auf einer Schotterstraße geht es weiter zur Gschwendtalm. Von dort wandert man auf einem Waldweg bergab durch einen Tunnel beim Gamsofen (eine Felsmauer mit Höhlensystem) vorbei zum Bachergut. Der letzte kurze Wegabschnitt zum Ausgangspunkt ist auf einer Asphaltstraße zu bewältigen.

Gehzeit: 3,5 h

Schafbergalm

Von der Kirche wandert man entlang der Sternallee vorüber am Försterhof, bis rechts der Weg zur Jausenstation Aschinger führt.

Weiter geht es auf breitem Weg durch Wald hinauf über die Dorneralm (1 1/2 Std.) bis zur Schafbergalm (Zahnradbahnstation und Gaststätte). Von hier führt der bezeichnete Weg Nr. 20 nach zweimaligem Überqueren der Bahntraße über völlig freies Gelände steil aufwärts zum sogenannten "Krapfl" und von nun an sanfter ansteigend zum Gipfel (Einkehrmöglichkeit).

Rettenbachwildnis und Hoisenradalm, 968 m

Tosende Wasser und liebliches Almgefilde

Ausgangspunkt: Hotel Royal**** 

Ein Besuch der an den Abhängen des Ischler Salzberges, hoch über der Rettenbachschlucht gelegenen Hoisenradalm darf nicht fehlen. Wo im Umkreis gibt es lieblichere Almgefilde, prächtigere Aussichtsbalkone? Der Anstieg, an den schäumenden Wassern der Rettenbachwildnis vorbei, ist abwechslungsreich und ohne Beschwernisse.

Von Bad Ischl durch die Rettenbachwildnis zur Hoisenradalm: Vom Hotel aus über die Traunbrücke, dann die Grazer Straße zur Linksabzweigung des Dr.-Sterz-Weges nach einer Rechtskurve. Ihn aufwärts zur Dr. Sterz-Straße und diese nach links (Osten), später auf Wiesenweg zu einer Anhöhe (Dr. Sterz Abendsitz). Jenseits hinab zu den Häusern von Reiterndorf und zur querenden Straße. Diese nach links über den Rettenbach zum Gasthof Rettenbachmühle am Eingang in das gleichnamige Tal. Die Straße ostwärts in den Wald, dort rechts ab und auf den Weg hinunter in die Klamm der Rettenbachwildnis, die auf einer Brücke überschritten wird. Jenseits hinauf zu einem querenden Karrenweg. Diesen in langer Wanderung nach links (Südosten) durch den Wald aufwärts bis zur zweiten Rechtsabzweigung eines Weges zur Hoisenradalm. Ihn durch Wald Südwestwärts empor zur Gschwendalm (ca. 990 m). Die querende Forststraße nach rechts (Nordwesten), später abwärts zur Hoisenradalm, 968 m.

Auf dem Jubiläumssteig zurück nach Bad Ischl: Auf Weg Nr. 242 über eine Wiese, dann durch den Wald nach Norden (gegen das Rettenbachtal) abwärts zu einer Forststraße. Hier auf dem „Kaiser-Jubiläumssteig“, dem langgestreckten Waldrücken des Hubkogels folgend nach links (Nordwesten) abwärts zu einem Steinbruch und weiter, an der „Engelswand“ vorbei, hinunter zur Rettenbachstraße in Reiterndorf. Nun auf bekanntem Weg zurück nach Bad Ischl.

Gehzeit: 3 ½ – 4 Stunden.

Sehenswertes:
Die romantische, wasserdurchtoste Klamm der Rettenbachwildnis. Von der Hoisenradalm prächtiger Überblick über das Ischler Talbecken.

Wanderung zur Goiserer-Hütte

Eine Bergtour zur Goiserer Hütte und dem Kalmberg sollte für jeden echten Bergfex auf dem Programm stehen. Diese Wanderroute im Inneren Salzkammergut zeigt die schönsten Seiten der Wanderregion.

Mit Ihrem Wagen gelangen Sie über die Goiserer Brücke bis nach Steinach. Von hier aus hat man bereits einen Ausblick auf die Goiserer Hütte am Gipfelgrat. Zu Fuß folgen Sie dem immer weiter ansteigenden Weg entlang des Schüttbaches. (Die Wegmarkierung zum Hochmuth brauchen Sie nicht beachten.)

Von der Trockentann-Alm, die viele neue Hütten beherbergt, gelangen Sie auf steilem Gelände in Serpentinen hoch zur „Wallmann-Poldl-Rast“. Hier können Sie Rast bei einer Hütte aus Lärchen machen und Ihren Durst stillen. Den Weg weiter wandernd, erblicken Sie verfallene Hütten der Niederen Scharten, an denen Sie aber vorbeiwandern.

Bleiben Sie an einem Aussichtsplatz stehen und genießen Sie das herrliche Panorama das Ihnen zu Füßen liegt. Von hier aus können Sie bis ins Tote Gebirge sehen und die kleinen Häuschen von Bad Goisern erspähen. An Lärchen und Latschen vorbei kommen Sie zu einer bewirtschafteten Hütte. Hier können Sie einkehren und sich bei einem wunderbaren Ausblick, der bis zum Großglockner reicht, stärken.

Frisch und munter geht es nun weiter vorbei an der „Kalmooskirche“, zu einer interessanten Felshöhe bis zum Kalmberggipfel, der aufgrund seiner Form auch als „Indianer“ bezeichnet wird. Diesen Weg haben Sie in ca. einer Stunde zurückgelegt.

Hier haben Sie die Möglichkeit von Goisern bis nach Gosau,  zum Gosaukamm und zum Dachstein zu blicken. Bei der Goiserer Hütte empfiehlt sich der Abstieg über Hochmuth um in 3 Stunden wieder ins Goiserer Tal zurückzugelangen.

Die Goiserer Hütte kann auch von Gosau aus erreicht werden. Diese Wanderroute dauert jedoch knapp 4 Stunden und ist somit länger, der Weg ist jedoch ein bisschen leichter zu bestreiten.

Hoher Sarstein

Ausgangspunkt: Bahnhof Steeg, Pötschenstraße oder Pötschenhöhe

Der Sarstein ist ein wunderbarer Aussichtsberg. Die niedere Sarsteinalm ist eine der wenigen Almen, wo weit und breit keine Forststraße zu finden ist. Sie ist über den Sommer bewirtschaftet und bietet auch Nächtigungsmöglichkeit. Dachsteingletscher, Gosaukamm und Hallstättersee, das alles kann man vom Gipfel aus sehen. Der Weg von der Pötschenhöhe ist sehr steil und der Zustand ist nicht sehr gut. Der Anstieg vom Pötschen aus wird daher empfohlen.

Gehzeit ca. 4-5 Stunden, nach Obertraun 8-9 Stunden

Traunstein, 1691 m

Der felsige Torwart des Salzkammerguts

Ausgangs-/Endpunkt: Parkplatz am Ende der Traunsteinstraße von Gmunden, 430 m.

Anspruchsvolle Bergtour auf einem ausgesetzten, aber gut gesicherten Weg. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind notwendig; nicht bei Nässe und Schneelage gehen!

Der weithin sichtbare Felsklotz über dem Traunsee hat schon früh die Menschen angezogen. In seinen steilen Flanken gingen die Kaiser Maximilian und Franz Joseph dem Waidwerk nach. Im 19. Jahrhundert wagten sich die ersten Touristen auf seinen Gipfel, unter ihnen auch der Dichter Nikolaus Lenau.

Wie dem Reiseschriftsteller Joseph August Schultes, dem es bei einer Ersteigung „grün und gelb vor den Augen“ wurde, ergeht es noch heute manchen Bergsteigern: Selbst der leichteste der drei markierten Anstiege ist ausgesetzt und gesichert.

Dafür genießt man oben einen fantastischen Rundblick – und bendrein den Luxus von gleich zwei vorzüglich bewirtschafteten Hütten. Vom Parkplatz geht man entweder auf der asphaltierten Forststraße oder rechts auf dem schmalen Weg zur Jausenstation Moaristidl und dem Seeufer entlang nach Süden.

Beide Routen vereinigen sich vor dem ersten der beiden ansteigenden Tunnels durch die Traunstein- Westwand, durch die man zur Brücke über den Lainaubach gelangt (eine lohnende Alternative wäre der Miesweg). Wir gehen auf der Schotterstraße durch das Tal hinauf und geradeaus an einer Abzweigung vorbei.

Kurz danach erreicht man den Rastplatz beim „Kaisertisch“. Folgt man der Straße weiter, erreicht man nach wenigen Minuten die Mairalm. Der Traunsteinweg (Nr. 412) zweigt beim Kaisertisch links ab, führt über das meist trockene Bachbett und quert eine Rinne, dann schlängelt er sich über steile Waldhänge aufwärts.

Weiter oben wird die Sicht frei und man erreicht in einer Schuttrinne das „Bründl“, die einzige Quelle am Traunstein. Links haltend kommt man in sehr steiles Felsgelände; die ausgesetzten Passagen bei der „Kette“ sind jedoch gut gesichert.

So erreicht man den Rand des welligen Gipfelplateaus. Links führt ein lohnender Abstecher in wenigen Minuten zur Traunkirchner Hütte auf dem Traunkirchnerkogel, rechts geht’s zur Gmundner Hütte auf dem Fahnenkogel und weiter zum großen Gipfelkreuz des Traunsteins. Abstieg auf der gleichen Route.

Gehzeit: Aufstieg 3-3,5 h, Abstieg 2,5 h.

Zimnitz (Leonsberg) (1745m)

Rundwanderung über den Zimnitzgrat

Ausgangspunkt: Friedhof in Pfandl

Anfangs wandert man einen Forstweg entlang - der „Engen Zimnitz“ an Wasserfällen vorbei. Abrupt beginnt dann der Weg steil durch den Wald serpentienenartig emporzusteigen. Bei der Weggabelung links haltend kommt man in wenigen Minuten zur Schüttalm (1200m), die zu einer kleinen Pause einlädt.

Von hier führt der Weg zunächst durch Hochwald dann auf immer schmäler werdendem Grat mit kleineren Klettereien hinauf auf den Gipfel (3m lange Leiter sowie eine 20m lange, mit Stahlseil versicherte Stelle). Am Gipfel angekommen offenbart sich eine wunderbare Aussicht vom Attersee bis zum Dachstein.

Abstieg am Südgrat zum Gartenzinken (1500m), von dem der Weg steil und schottrig hinunter in den Hochwald nach Pfandl.

Schwierigkeit: Steiler Wanderweg, 1225Hm

Gehzeit: Aufstieg 3 h ; Abstieg 2,5 h

Wanderung auf den Plassen (1953m)

Ausgangspunkt: Hallstatt

Der markante Plassen erhebt sich im Osten des Gosautals. Er ist ein Grenzberg zu Hallstatt, von dort führen die Stollen in diesen "Salzberg" hinein. Es ist eine anstrengende Tageswanderung und Trittsicherheit ist unbedingt erforderlich!
Einkehrmöglichkeit auf der Rossalm.

Starten Sie Ihre Wandertour zum Plassen, dem Hausberg der Hallstätter, am besten schon ganz in der Früh, denn zur späteren Stunde erreichen die Sonnenstrahlen im Sommer bereits erhebliche Temperaturen, was dann das letzte Wegstück zu einer anstrengenden Wanderung machen kann.

Fahren Sie mit der Salzbergseilbahn zum Rudolfsturm hoch und gehen Sie über das Gräberfeld. Wandern Sie vorbei an den Knappenhäusern zum Wasserstollen. Oberhalb desselben beginnt der eigentliche Plassenweg (Nr. 640).

Dieser Weg führt zuerst durch dichten Mischwald, der dann plötzlich in einen oftmals sehr steilen, wunderschönen Latschenhain mündet. Ein schwieriges Stück ist mit einem Stahlseil gesichert, ansonsten ist der Anstieg ungefährlich.

Das 4 m hohe Lärchenholz-Gipfelkreuz auf dem Plassen wurde 1948 von den Heimkehrern des 2. Weltkrieges gestiftet.

Als Abstieg wählen Sie entweder die Standseilbahn oder Sie gehen vom Salzberg über die “Schlaipfen” und durch das Echerntal zurück nach Hallstatt (Mehraufwand von 2 Stunden).

Gehzeit: ca. 9 Stunden


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