Schwefelwasser
Das Schallerbacher Schwefelthermalwasser
Schon seit römischen Zeiten ist die besondere Wirkung des Schwefels auf den Bewegungsapparat belegt. Wo auch immer Schwefelthermalwasser an die Erdoberfläche sprudelte, sammelten sich Hilfesuchende aus ganz Europa um ihre Leiden zu kurieren.
Bis vor einigen Jahren noch als „das“ Thermalwasser für Rheumapatienten gelobt, hat sich der Schwefel heute einen zusätzlichen Platz erobert: Unsere sitzende Lebensweise führt zu einer Fülle von Beschwerden, die alle sehr gut mit Schwefelbädern behandelt werden können.
Dementsprechend häufig behandeln wir im Physikarium heute vielfach funktionelle Rücken- oder Gelenksprobleme, die vor allem auf falsche (oder fehlende) Beanspruchung zurückzuführen sind.
Inhaltsstoffe:
Ca. 660 mg Gesamtmineralisation, Ca. 4 mg/Liter Schwefel
(der Wirkstoff, der unserem Thermalwasser den Namen gibt)
Temperatur ca. 37° Celsius
Indikationen von Schwefelthermalwasser sind vor allem Schäden und Erkrankungen des Bewegungsapparates (Probleme von Muskeln, Wirbelsäule und Gelenken), auch nach Unfällen oder Operationen.
Kontraindikationen von Thermalbädern (allgemein, auch ohne Schwefel) sind alle akut entzündlichen Erkrankungen (akute Schübe von chronischen Entzündungen aller Art (z.B. Rheuma), entzündliche Hauterkrankungen etc.), Fieber, schlechter Allgemeinzustand und eine reduzierte Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems (Herzschwäche).
Außerdem Venenerkrankungen, wie ausgeprägte Krampfadern.
Schwefelwasseranwendungen:
- Gesundheitsbad (ca. 20 min)
- Druckstrahlmassage (20 min)
- Unterwassergymnastik Einzel (25 min)
- Unterwassergymnastik Gruppe (25 min)
(in aufbereitetem Schwefelthermalwasser im Kristallpool)