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Was tun gegen eine Herbstdepression?

5 Tipps gegen aufkommende Herbstdepression

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Erfolgreiche Strategien für die trübe Jahreszeit

Die Bäume lassen ihre letzten Blätter fallen und die Tage sind unangenehm kurz. Auch wir Menschen spüren die Auswirkungen des Herbstes: Die Produktion des Glückshormons Serotonin nimmt ab, dafür steigt die des Schlafhormons Melatonin. Jeder Sechste leidet im Herbst an den Anzeichen einer saisonal abhängigen Depression. Was kann man dagegen tun?
 

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Tipp 1 - Täglich Licht, Luft und Sonne tanken

Die abnehmende Anzahl der Sonnenstunden und die oft trüben Tage, an denen es gar nicht so richtig hell werden will, drücken ordentlich auf die Stimmung. Was dagegen hilft: rausgehen! Der tägliche Spaziergang sollte mindestens eine halbe Stunde dauern, um eine positive Wirkung auf Psyche und Stoffwechsel auszulösen. Der Grund ist ganz einfach: Tageslicht besitzt auch an bewölkten Tagen eine bis zu fünf Mal höhere Lichtstärke als jede Innenbeleuchtung. Die Lichtstärke ist allerdings ausschlaggebend für die Hormonausschüttung im Gehirn. Mehr Licht ist gleich mehr Glückshormone und das hebt die Stimmung spürbar. Beim Gehen wird zusätzlich der Körperstoffwechsel angeregt. Die Verdauung funktioniert besser, man fühlt sich leichter und unbeschwerter.

Tipp 2 - Tageslichtlampen für die düsteren Wochen

Zimmerlampen produzieren nur etwa 300 bis 500 Lux (Einheit zur Messung der Lichtstärke). Um eine Stimmungsaufhellung zu erreichen, braucht es mindestens 2.500 Lux. Mit einer Tageslichtlampe wird Sonnenschein suggeriert - und der Körper reagiert wie gewünscht. Meist reicht eine halbe Stunde pro Tag, um sich besser zu fühlen und die Motivation zu steigern. Tageslichtlampen geben keine schädliche UV-Strahlung ab und führen keinesfalls zu einer Rötung bzw. Schädigung der Haut.

Wichtig: Tageslicht für die düsteren Wochen

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Tipp 3 - Wärme und gute Düfte für die Seele

Der Sommer ist hell, warm und voller anregender Gerüche: Holen Sie sich Sommerfeeling in Ihr Zuhause. Duftlämpchen und Diffuser, gespeist mit Orangen-, Zitronen- oder Mandarinenöl, wirken anregend und abends sorgt Lavendel für Ruhe und Ausgeglichenheit. Für eine wohltuende Wärmebehandlung empfiehlt sich besonders der Besuch eines Thermalbades. Der Körper schwebt im warmen Heilwasser, die Wärme in Saunen und Dampfbädern löst Verspannungen und senkt den Muskeltonus. Ruhiger, erholsamer Schlaf ist anschließend eine der besten Voraussetzungen für mehr Wohlbefinden im Herbst.
 

Aktivitäten mit Freunden erhellen die Stimmung

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Ausflüge in die frische Luft sind besonders wichtig

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Tipp 4 - Musik hören und Freunde treffen

Es ist wohl kein Zufall, dass Opern- und Konzerthäuser ihren Betrieb im Herbst wieder aufnehmen, denn Musik ist Balsam für die herbstgeplagte Seele. Musik reduziert nachweislich die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin. Blutdruck und Pulsfrequenz sinken, der ganze Körper entspannt sich. Besonders der Musik von W. A. Mozart wird eine angstlösende und heilende Wirkung nachgesagt – einfach ausprobieren! Übrigens: Alleinsein ist oft ein Garant für schlechte Stimmung. Dagegen helfen Treffen mit Freunden, gemeinsame Abendessen und Ausflüge am Wochenende. Denn eines ist sicher: Bei angeregter Kommunikation und beim gemeinsamen Lachen werden jede Menge Glückshormone ausgeschüttet.

Tipp 5 - Die richtige Ernährung im Herbst

Der Heißhunger auf Süßes ist typisch für eine aufkommende Herbstdepression. Im letzten Quartal des Jahres sollte man daher ganz besonders auf gesunde, ausgewogene Ernährung achten. Frisches Obst und Gemüse stärken die körpereigene Abwehr, das hilft gegen Erkältungen und Unwohlsein. Vollkornprodukte, Nüsse und Bananen, aber auch Hülsenfrüchte liefern wichtiges Magnesium, welches das Nervenkostüm stärkt. Auch ein paar Fastentage mit professioneller Begleitung können jetzt dafür sorgen, dass Kreislauf, Stoffwechsel und Gemüt wieder rund laufen.

Wenn alles nichts hilft

Halten Niedergeschlagenheit, Motivationslosigkeit, ständige Müdigkeit und Lustlosigkeit trotz aller Gegenmaßnahmen länger als zwei Wochen an, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Eine saisonal abhängige Depression kann mit Lichttherapie und gezielter Medikation wirksam behandelt werden.