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Termindruck ©Adobe Stock / REDPIXEL

Anzeichen für ein Burnout erkennen

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Vor gar nicht so langer Zeit bedeutete 17 Uhr nur eines: Stift weglegen, Computer ausschalten, raus aus dem Büro und rein in den Feierabend. Sorglos und unbelastet verließen wir den Arbeitsplatz. Diese Zeiten sind vorbei. Heute checken wir E-Mails im Bett und tippen die ganze Fahrt zur Arbeit am Handy, statt wie früher gemütlich ein Buch oder die Zeitung zu lesen. Das Piepsen des Telefons nach Feierabend ist ganz normal, abends auf der Couch werden noch Termine vereinbart, To-do-Listen erstellt und irgendwann schläft man mit dem Handy in der Hand ein …

 

Und das Resultat? Überlastung, Müdigkeit, Stress. Inzwischen leider etwas, das man nicht nur vom Hörensagen kennt. Etwas, das fast jeder hat und keiner will. Der nächste Schritt? Burnout. Das Gefährliche daran: Burnout kommt nicht von heute auf morgen, es entwickelt sich schleichend. Daher lohnt es sich, auf seinen Körper zu hören, erste Anzeichen zu erkennen und ernst zu nehmen. In diesem Beitrag lest ihr, wie ihr Anzeichen für Burnout erkennt und was ihr dagegen tun könnt.

Eine Frau entspannt in der Sonne

Auf diese Anzeichen für Burnout sollten Sie unbedingt achten

Meist beginnt alles mit dem Gefühl, zu viel Arbeit und zu wenig Zeit zu haben. Immer mehr Verpflichtungen, immer mehr Punkte auf der To-do-Liste, immer weniger Freizeit. Man fühlt sich wie im sprichwörtlichen Hamsterrad und funktioniert einfach, ohne sich ausreichend erholen zu können.

 

Welche Symptome in solchen Situationen auftreten ist individuell, oft sehr unterschiedlich und hängt nicht selten von der eigenen Persönlichkeit ab. Bei diesen körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Anzeichen solltet ihr wachsam sein:

Entspannte Atmosphäre am Kamin

#1 – Körperliche Erschöpfung

Ihr fühlt euch ständig müde, energielos, schlaft nachts schlecht und leidet an Kopf-, Rücken- oder Nackenschmerzen. Die Müdigkeit versucht ihr mit Kaffee oder Energydrinks zu vertreiben, das macht euch gereizt und die Kollegen bringen euch schnell auf die Palme. Außerdem seid ihr oft erkältet, könnt euch nur schwer konzentrieren und habt das Gefühl, ständig auf 180 zu sein. Manchmal treten auch andere körperliche Beschwerden wie Magenschmerzen oder Darmprobleme auf. Die ständige Überlastung kann auch zu einem Hörsturz, zu Tinnitus, Bluthochdruck oder Panikattacken führen.

 

#2 – Geistige Erschöpfung

Ihr könnt euch nur schwer konzentrieren, vergesst Dinge und müsst euch einfach alles aufschreiben. Mit euch selbst und eurer Arbeit seid ihr oft unzufrieden und ertappt euch dabei, wie ihr „Ich bin so blöd“ vor euch hinmurmelt. Ihr begegnet eurer Umwelt mit Zynismus und habt oft das Gefühl, dass alles irgendwie keinen Sinn mehr hat. Ihr fragt euch, wie ihr aus dieser Abwärtsspirale herauskommen sollt, habt aber nicht die Kraft dazu.

Wunderschöner Ausblick auf die Berge

#3 – Soziale Erschöpfung

Ihr wollt einfach eure Ruhe und habt das Gefühl, von Energievampiren umgeben zu sein, die euch alle Kraft rauben. Für euren Beruf, eure Aufgaben, Kollegen, Kunden oder Klienten könnt ihr kaum noch Interesse aufbringen und am liebsten würdet ihr euch einfach stundenlang ins Bett oder auf die Couch verkriechen. Was ihr oft auch tut und so immer weniger am sozialen Leben teilnehmet.

 

#4 – Emotionale Erschöpfung

Wenn ihr das Büro betretet, habt ihr keine Lust auf ein fröhliches „Guten Morgen!“. Die Kollegin, die es euch entgegenruft, nervt euch sogar damit und ihr verzieht euch mit einem Grummeln in eure Abteilung. Man wirft euch vor, ihr würdet immer nörgeln, die Probleme anderer nicht verstehen und ständig verärgert und gereizt reagieren. Eure innere Leere macht euch zu schaffen, ihr fühlt euch niedergeschlagen, deprimiert und euch wird einfach alles zu viel.

Eine Frau sitzt entspannt am Fenster

Burnout Prävention – so können Sie einem Burnout entgegenwirken

Perfektionismus hinterfragen und Unterstützung einfordern

Seid ihr unverbesserliche Perfektionisten? Oft ist es genau das, was uns dazu veranlasst, mehr Arbeit auf uns zu nehmen, weil es die anderen Ihrer Meinung nach nicht gut genug können. Hinterfragt die eigenen Ansprüche an euch selbst, lernt, Dinge abzugeben und „Nein“ zu sagen. Sprecht die Überbelastung bei eurem Chef an und fordert Unterstützung ganz klar ein. Zieht euch nicht in euch zurück, sprecht mit Kolleginnen und Kollegen, um gemeinsam an Lösungen zu basteln. 

 

Ausgleich und regelmäßige Auszeiten

Für den privaten Ausgleich ist es wichtig, sich regelmäßig kleine Auszeiten zu gönnen. Zum Beispiel in Form von entspannenden Wellness-Wochenenden oder Kurzurlauben. Körperlicher Ausgleich in Form von Sport und moderater Bewegung eignen sich hervorragend dazu, die angestauten Stresshormone abzubauen. Achtet jedoch darauf, dass ihr nicht auch hier in die Leistungsfalle tappt. Ihr müsst keinen Marathon laufen – ein gemütlicher Spaziergang oder eine Wanderung in der Natur sorgen bereits für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Belastung und Entspannung. 

Bei einer Massage entspannen
Lichtdurchfluteter Raum in der Therme

Nehmt euch die Zeit, um Entspannungstechniken zu erlernen. Probiert Yoga, Mediation oder autogenes Training aus. Trinkt genug und achtet vor allem auch in stressigen Phasen auf gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf (ideal sind 8 Stunden).

Eine Frau entspannt in der Therme Bad Schallerbach
Leckeres Essen genießen und dabei entspannen

Immer weniger Freizeit, weniger Sport, weniger Wochenende, Abende mit dem Laptop auf der Couch, das Handy ständig am Ohr, weniger soziale Kontakte, Burnout… Wenn es einmal so weit ist, ist das Zurück meist nur schwer möglich. Lasst es erst gar nicht dazu kommen und setzt stattdessen auf Ausgleich, Entspannungsmomente und regelmäßige Bewegung.

Das ruft mal wieder nach einer entspannten Auszeit? Mit einem Aufenthalt im EurothermenResort Bad Ischl findet ihr bestimmt zur nötigen Work-Life-Balance zurück. Jetzt Pauschale wählen und Stress abbauen!