Online Buchung

Wählen Sie Ihren gewünschten Reisezeitraum um online zu buchen oder unverbindlich anzufragen.

Inhalt
Waldspaziergang

Check your Life - Wann wird es Zeit für eine neue Lebenseinstellung?

© Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

Stress und Hektik verlangen uns im Alltag einiges ab. Umso wichtiger ist es, dass wir auf uns achten und so oft wie möglich versuchen, abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Viele Menschen schwören hierbei auf Meditation, Fitnesstraining, Yoga oder digitales Detox, also einfach mal den elektronischen Stecker ziehen. 

Das Programm „Check your Life“ vermittelt Grundtechniken für Yoga, Wissenswertes über Ernährung, Meditation und Achtsamkeit und ein ganz neues Körperbewusstsein. Check your life-Starterin Sabine hat Tagebuch geführt und erzählt uns, wie das viertägige Programm ihr Leben verbessert hat. 

 

Tag 1 – Entspannung nach dem Baukasten-Prinzip

Ich freue mich auf 4 Tage und 3 Nächte „Yoga-Auszeit“. So nennt sich das Modul, welches ich aus dem Gesamtpaket Check your Life gewählt habe. In der Beschreibung ist von Gesundheitskompetenz und aktiver Vorsorge bis zum neuen Lebensgefühl die Rede - meine Neugier wächst. Denn mein persönliches Vorhaben ist es tatsächlich, wieder mehr Genuss und Vitalität im Alltag zu leben und genau diese Kombination macht es für mich so reizvoll, das Check your Life-Programm zu testen. Das Gesamtpaket „Check your Life“ umfasst noch drei weitere Module: Natur-Heilfasten, Natur-Heilmittel und Augen-Fit, wissenschaftlich fundiert angewandt mit der hier natürlich vorkommenden Jodsole. Aber dazu später mehr... Ich starte jetzt erst einmal mit Yoga. 

Warum Yoga? Als kühle Strategin mit jugendlichen 51 Jahren überzeugte mich Yoga mit gleich drei Pluspunkten in einem: die Befähigung zur Entspannung (ja, bitte!) und dazu die Stärkung vom Immun- sowie Herz-Kreislauf-System als aktive Prophylaxe.
 

Entspannung im Park

© Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

Nach dem Check-In folgt ein sehr aufmerksames Willkommens- & Info-Gespräch. Etwas sprachlos macht mich der Eintritt in mein Superior Zimmer, das ich mir bewusst ausgewählt habe. Dieser wunderschöne, atmosphärische Raum auf Augenhöhe der Baumgipfel im Park besticht durch besondere Beleuchtungen und erinnert mich die nun folgenden Tage vor allem an das erste Wort in meinem Motto: Genuss & Vitalität! Welch Luxus. Übrigens als Sahnehäubchen-Geheimtipp: es gibt auch Suiten, die zusätzlich mit Dampfliege und wechselfarbigem Sternenhimmel im privaten Wellness-Badezimmer punkten! 

Mit Kennerblick auf das vor mir liegende Blatt erkenne ich: mein 4-Tages-Programm ist reich gefüllt. Mein erster Programmpunkt am späten Nachmittag: Meditation mit Atemübungen. Mich berührt der achtsam gestaltete Raum mit einer Kerzen-Mitte und den sternförmig ausgerichteten Yoga-Matten. Und unglaublich: ich lerne bereits ab der 11. Minute "neu" zu atmen. Unerwartetes Neuland sind die stillen Momente genau zwischen dem Ein- & Ausatmen. Nie zuvor darauf geachtet, ist es nun plötzlich ein eigener Sinnesraum, der sich auftut. 

Erst beim Abendessen fällt mir auf, dass das Haus gut gefüllt ist, und dennoch herrscht eine Atmosphäre von entspannter, ruhiger Gelassenheit. Mir gefällt die Auswahl und Komposition der Menüs, so dass ich einiges an neuen Geschmacksrichtungen probieren und genießen kann. Die auf genügend Wegen gut beleuchtete Parklandschaft lockt mich noch einmal zum Frischluftbad draußen - ein tolles Tagesfinale. Ich bin zufrieden, weil ich heute eine Vielfalt an Wohltuendem erleben - und eine Menge für Körper, Geist und Seelchen tun konnte!

Tag 2 – Wie man einen Gang zurückschaltet

Der Morgen des zweiten Tages beginnt ausgeruht und erfrischt. Ich öffne die Fenster zum Park und höre das muntere Vogelgezwitscher bis in die Dusche hinein. Wie wunderbar, mich als erstes am Morgen einfach nur zur Yogastunde zu bewegen und dort sanft weiter zu erwachen. Auch als Yoga-Starterin kann ich mich schnell in die kleine Gruppe einklinken.

Entspannter Morgen

© Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

Erfrischt begebe ich mich nach der Yogastunde zum reichhaltigen Frühstücksbuffet in die hellen, hohen und lichten Restauranträume. Genau hier und jetzt hat das gerade neu genährte (Yoga-)Körperbewusstsein gleich seinen ersten Einsatz: was und wie viel brauche ich eigentlich gerade wirklich? Und ist weniger nicht manchmal mehr? Das sind zwar Fragen, die ich mir bisher nicht oft stelle, aber es ist ein gutes Gefühl, sich über einen gesunden Start in den Tag Gedanken zu machen. 

Und kurz nach dem Frühstück wartet auch schon der nächste Programmpunkt auf mich. Mein jetzt auch kulinarisch von innen gestärkter Körper darf sich in Bewegung setzen: eine Naturwanderung steht bevor. Wer jetzt denkt „Oh Gott, was für ein vollgestopftes Programm“, der irrt. Anfangs hatte ich auch etwas Panik was den Ablauf anbelangt, aber schon am zweiten Tag entstand bei mir ein besonderes Gefühl der Geborgenheit

Als kleine Gruppe erobern wir die dazu passende, ebenso ruhige Landschaft und werden innerhalb der zwei Stunden-Wanderung sogar mit außergewöhnlichen Fernblicken belohnt. Eines ist sicher: Es geht hier nicht um Schnelligkeit, Reichweite und Leistung – „Entspann‘ dich“, sage ich zu mir selbst.

Stress macht krank. So zumindest die Meinung vieler. Denn die Gefahr, dem Stress zu erliegen lauert – vor allem im digitalen Zeitalter – scheinbar überall. Doch kann Stress, richtig bewertet, auch gesund sein. Ein gesundes Verhältnis von Anspannung und Entspannung ist im Leben entscheidend. Das ist wie mit einem Kraftfahrzeug: Der Körper braucht Phasen, in denen er angespannt ist, um ab und zu auch auf Hochtouren laufen zu müssen. 

Wichtig ist nach wie vor ein gesundes Gleichgewicht zwischen Stress und Entspannung, die sogenannte Work-Life-Balance. Doch egal, ob Leistungssportler, Hausfrau oder Büroangestellter, um den Kopf freizubekommen, hat jeder so seine eigene Methode. 

Waldweg

Tag 3 – Mit Sonnengruß in den neuen Tag

Am Morgen des 3. Tages erwache ich noch vor dem vorsorglich gestellten Wecker und wundere mich über mich selbst, denn dieses Gefühl von tiefer Entspannung und Ausgeruht-Sein kombiniert mit Vorfreude und Spannung auf den Tag ist mir nur von längeren Urlauben bekannt - offensichtlich stellt sich dieser Effekt hier auf entschleunigte Weise schneller ein. Motiviert durch diese Erkenntnis mache ich bei geöffneter Balkontür mit Blick auf die Bäume den Yoga-Sonnengruß gleich vier Mal hintereinander. 

Morgengruß auf dem Balkon

© Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

Jetzt macht es mir richtig Freude, diese Bewusstheit auch beim Frühstücksbuffet zu leben: ich wähle genau das aus, worauf ich genau jetzt Appetit habe, statt meinen Routinen zu folgen. Das Ausbrechen aus der Comfort-Zone ist zwar immer ein Nervenkitzel, hat aber auch seine beruhigenden Seiten. 

Danach bin ich bereit für das "Waldbaden" am Vormittag. Neu ist für mich das Anpassen meiner Schritte an den Atemrhythmus und nicht umgekehrt. So ist es ein Spaziergang, der direkt in die innere Stille führt.

Der Vortrag "Gesunde Ernährung" am Nachmittag bringt uns als Gruppe die neueste Ernährungspyramide plastisch und leicht speicherbar näher: sechs Lebensmittel- & eine Getränkegruppe inklusive Mengenempfehlungen in vorstellbaren "Handflächen-Einheiten". Ich lächele: welch Gewinn für meinen schnelllebigen, oft mobilen Unterwegs-Alltag.

Viktoria Resch unterhält sich mit einem Mann aauf einer Parkbank

© Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

Als direkte Belohnung für die Gehirnkost gibt es später noch etwas Sinnliches: während einer exzellent ausgeführten Thai-Stempelmassage genieße ich zuerst die kräftigen, lockernden Massagegriffe und dann die Bearbeitung der Energiebahnen mit dem köstlich duftenden heißen Kräuterstempel.

Als ich am Abend wie ein Stein in mein Bett falle, packt mich ein Gefühl der Wehmut. Ich bin traurig, dass die vier Tage schon bald wieder zu Ende sind und hoffe, dass ich die Tipps für Entspannung im Alltag auch umsetzen kann, wenn ich wieder zu Hause bin. 

Tag 4 – Mit neuer Einstellung in den Alltag zurück

Mein persönliches Morgenprogramm stabilisiert sich weiter: der Sonnengruß an der geöffneten Balkontür fühlt sich bereits sehr vertraut an. Und nach dem ersten Hildegard-von-Bingen-Tee geht es schwungvoll in die obligatorische Morgen-Yogastunde. Einige Übungen funktionieren jetzt schon wesentlich leichter, fast wie von selbst. 

Neugierig, wie ich bin, teste ich ein weiteres Modul aus und beim "Augen-Fit" dürfen sich nun meine Augen freuen. Für den Anfang wähle ich eine 8-minütige Augenspülung mit Jodsole-Zusätzen, eine "Augenintophorese", die über ein spezielles Verfahren bis in die Tiefe des Auges wirkt. Es fühlt sich äußerst angenehm an. Durch wechselnde Farbeinspielungen wird das Ganze zu einem kleinen Augenkino. Nach der anschließenden 15-minütigen Ruhepause fühlen sich meine Augen ungewohnt "frisch" an.

Augenintophorese

© Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

A propos Augen: ich schaue mich beim Vorübergehen in einem der nächsten Spiegel an und lächele: Ich sehe meine Entspanntheit im Gesicht und spüre eine intensivere Körperwahrnehmung: wach und präsent.

Beim Check-out wird mir bewusst, wie viel ich auf- und mitnehmen konnte in den letzten Tagen und habe definitiv ein neues Lebensgefühl. Die größte Herausforderung wird es sein, dieses Gefühl beizubehalten