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Dampfbad und Infrarotkabine

Wirkung & Besonderheiten von Wärmeanwendungen

Besonders in der kalten Jahreszeit tun Aufenthalte im Dampfbad oder in der Infrarotkabine unendlich gut. Wärme ist wie Streicheleinheiten für Körper und Seele, sie sorgt für tiefe Entspannung und Wohlbefinden. Wir haben zwei der beliebtesten Wärmeanwendungen unter die Lupe genommen und ihre Unterschiede und Besonderheiten für euch zusammengefasst. 

 

Neben der klassischen Sauna mit Temperaturen bis 90 °C stehen euch im Relaxium der Saunawelt in der Salzkammergut-Therme in Bad Ischl auch die weit weniger heißen Wärmeoasen wie Dampfbad und Infrarotkabine zur Verfügung. Nicht jeder mag die Superhitze, die in einer finnischen Sauna herrscht, auch der Kreislauf spielt da oft nicht mit. Die sanften, aber nicht weniger effektiven Wärmeanwendungen sind eine tolle Alternative. 

Handtuecher Infrarotkabine

©Adobe Stock / New Africa

Das Dampfbad: seit Jahrtausenden beliebt

Tatsächlich wussten schon die Menschen der Antike die reinigende und gesundheitsfördernde Wirkung eines Dampfbades zu schätzen. Schwitzhütten und -kabinen mit hoher Luftfeuchtigkeit sind weltweit unter verschiedenen Bezeichnungen verbreitet; am bekanntesten ist neben dem klassischen Dampfbad das Hamam. Im Relaxium der Salzkammergut-Therme wird das Dampfbad auf 50 °C aufgeheizt, die Luftfeuchtigkeit beträgt 100 Prozent.

Bei einem Aufenthalt im angenehm warmen Wassernebel öffnen sich die Poren der Haut sehr rasch, Haut und Atemwege werden intensiv gereinigt. Durch die Temperatur, die deutlich über der normalen Körpertemperatur von bis zu 37,5 °C liegt, entsteht ein „künstliches Fieber“. Das Immunsystem wird angeregt und zur Beseitigung von Krankheitserregern animiert. Bei beginnender Erkältung, nervlicher Anspannung und erhöhtem Blutdruck wirkt ein Aufenthalt im Dampfbad oft Wunder; auch Menschen mit asthmatischen Beschwerden sind hier genau richtig.

Dampfkabine Infrarot und Dampfbad

©Adobe Stock / Evgeny

Die Infrarotkabine: kreislaufschonende Tiefenwärme

Im Gegensatz zum Dampfbad wird der Raumluft keine Feuchtigkeit zugeführt. In trockener Wärme, bei 40 °C, entfaltet wohldosierte elektromagnetische Strahlung ihre Wirkung. Die als angenehm empfundene Wärmestrahlung regt die Wärmeregulierung im gesamten Körper an. Der Effekt „verpufft“ nicht auf der Haut, sondern erreicht Gelenke, Knochen und tiefliegende Körperregionen. Daher wirken Infrarot-Anwendungen ganz besonders gut bei Beschwerden des Bewegungsapparates.

Das langsame Schwitzen schont den Kreislauf und stärkt das gesamte Herz-Kreislauf-System. Muskelverspannungen werden gelöst, zugleich setzt die entspannende Wirkung auf das Nervensystem ein. Der Aufenthalt in der Infrarotkabine entspricht so einem leichten Herz-Kreislauf-Ausdauertraining

Paar in Infrarotkabine

©Adobe Stock / Fokke

Der richtige Weg zum Wärmevergnügen

Dampfbäder sind heute in Thermen und Hotels meist vollflächig geflieste Räume, die Sitzbänke befinden sich an der Außenwand, frischer Dampf quillt aus einem Verteiler in der Mitte des oft runden Dampfbades. Duscht vor dem Betreten und spült den Sitzplatz großzügig mit dem Wasserschlauch, der sich im Dampfbad befindet, ab. Nehmt anschließend Platz und genießt rund 15 bis 20 Minuten die wohlige, feuchte Wärme. Nach dem Verlassen duscht kalt – so wie bei jeder anderen Saunaanwendung, um die Blutgefäße zum Zusammenziehen zu bewegen.

Vor einer Sitzung in der Infrarotkabine solltet ihr ebenfalls duschen und euch abtrocknen. Nehmt zwei Handtücher mit: Eines kommt auf die Sitzfläche, das andere unter die Füße. Ihr könnt euch in der Infrarotkabine aufhalten, solange ihr möchtet. Unsere Empfehlung: Macht nach maximal 30 Minuten eine Pause, duscht kalt und erholt euch etwas im Ruheraum, bevor ihr, ganz nach Wunsch, eine weitere Sitzung anschließt.

Abkuehlung nach dem Dampfbad

©Adobe Stock / Microgen

Dampfbad und Infrarotkabine – was ist der Unterschied?

Neben dem offensichtlichsten Unterschied, nämlich der Luftfeuchtigkeit, ist auch die Wirkweise der beiden Wärmeanwendungen durchaus unterschiedlich. Ein Aufenthalt in einem Dampfbad ist eine Reizanwendung: Haut und Vegetativum werden durch die feuchte Hitze „gereizt“, das heißt stark angeregt. Die Wirkung der Infrarotkabine entspricht dagegen einer Durchwärmeanwendung von innen nach außen, die Tiefenwärme wird durch das Blut im gesamten Körper verteilt.

Bei beiden Behandlungsformen können ätherische Öle zum Einsatz kommen, die die Wirkung und das Wohlbefinden verstärken. Besonders in der Infrarotkabine wird zusätzlich gerne mit sogenannter Farblichttherapie gearbeitet, um das seelische Gleichgewicht aktiv zu fördern. Seid ihr euch nicht sicher, welche Wärmeanwendung für euch besser geeignet ist, sprecht einfach mit den Therapeuten in der Salzkammergut-Therme in Bad Ischl!

Die Kombination von Wärme, Düften, angenehmen Massagen und sanften Klängen vervielfacht die Wirkung aller Maßnahmen und ist besonders angenehm: In der Wellness-Oase Alhambra genießt ihr Behandlungen, die Körper und Seele unendlich verwöhnen.