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Weihnachtsplätzchen backen

Gesundes Weihnachtsgebäck - Naschen mit Köpfchen

© M. Dörr & M. Frommherz, Adobe Stock

Diese Zutaten für Weihnachtskekse tun richtig gut

Widerstand ist zwecklos, sobald Vanillekipferl, Nussecken und Nougatstangerl auf den Tisch kommen. Leider gilt für Kekse, die Unmengen an Zucker und Fett enthalten, oft das alte Sprichwort: „One moment on my lips, a lifelong on my hips!“ Die gute Nachricht: Es gibt Tricks für die kaloriensparende Zubereitung von Weihnachtsgebäck und richtig feine Zutaten, die toll schmecken und auch noch gesund sind.

Vollwertige Keksteig-Varianten

Weißes Weizenmehl, eine der Hauptzutaten für Weihnachtsgebäck, liefert leider nicht mehr als leere Kalorien. Alle für den Körper wichtigen Bestandteile sind ausgemahlen und ausgesiebt. Vollkornmehl, das aus dem ganzen Korn vermahlen wurde, enthält dagegen viele Vitamine, Spurenelemente, Mineral- und Ballaststoffe.

Tipp: Einfach einen Teil Weißmehl durch Vollkornmehl ersetzen! Bei der Herstellung von Weihnachtsgebäck kann man übrigens auch mit verschiedenen Getreidesorten experimentieren: Dinkel, Buchweizen, Hafer, Emmer und Einkorn ergeben schmackhafte Gebäckvarianten.

Walnuss Haselnuss Erdnuss

© karepa, Adobe Stock

Ein anderer wichtiger Bestandteil vollwertiger, gesunder Weihnachtsbäckerei sind Nüsse. Wal- und Haselnüsse, Pistazien und Mandeln schlagen kalorienmäßig zwar ganz ordentlich zu Buche, trumpfen aber auch mit wirklich essentiellen Inhaltsstoffen auf. Sie enthalten jede Menge ungesättigter Fettsäuren, Omega-3-Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamin E, Ballaststoffe und viel Eiweiß.

Sie wirken positiv auf den Cholesterinspiegel und sind außerdem gut für Herz und Kreislauf, schützen und stärken die Gefäße.

Süßes Weihnachtsgebäck mit weniger Zucker

Dass weißer Industriezucker ungesund ist, hat sich längst herumgesprochen. Es gibt zwei Wege, Zucker beim Backen einzusparen und trotzdem süße Ergebnisse zu erzielen. 

Die erste und einfachere Variante: Lassen Sie den Zucker einfach weg. Konsistenz und Aussehen der Kekse leiden nicht, ein bisschen experimentieren ist allerdings gefragt. 
 

Kinder in der Weihnachtsbäckerei

© Jenko Ataman, Adobe Stock

Die zweite Variante heißt: Zuckerersatz – und hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Zucker kann zum Teil oder ganz durch Honig oder Ahornsirup ersetzt werden. Allerdings heißt das nicht, dass das Gebäck jetzt plötzlich supergesund ist. Auch diese Süßungsmittel enthalten Mehrfachzucker, die der Körper liebend gerne auf den Hüften speichert.

Es lohnt sich, zum Süßen auf Apfel- oder anderes Fruchtmus und auf Trockenfrüchte zurückzugreifen – zugegebenermaßen kein Zuckerersatz, aber wenigstens ein Teil des Zuckers kann so eingespart werden. Fruchtmus ist übrigens auch das Mittel der Wahl, wenn der Vollkornteig etwas zu fest gerät, da Vollkorn beim Verarbeiten mehr Feuchtigkeit benötigt.

Butter und Gewürze in Keks & Co.

Bevor Sie beim Einkauf zu Margarine greifen, nehmen Sie lieber Butter! Margarine wird aufwendig künstlich hergestellt, Butter hingegen ist ein Naturprodukt. Klar, fett und kalorienreich sind beide. Butter verleiht dem Weihnachtsgebäck aber einen unnachahmlich feinen Geschmack! 

Wer Kalorien einsparen will, der ersetzt etwa ein Viertel der im Rezept angegebenen Buttermenge durch Topfen, das klappt wunderbar und schmeckt.

Gewürze sind das A und O der Weihnachtsbäckerei. Sie entfachen ein geschmackliches Feuerwerk in der Nase und am Gaumen und sind darüber hinaus sehr gesund. Das ätherische Öl der Anissamen wirkt krampf- und schleimlösend sowie antibakteriell und verhindert Blähungen.

Zimtstange

© nipaporn, Adobe Stock

Auch Zimt wirkt positiv auf die Verdauung, außerdem als ideales Wintergewürz gegen innere Kälte und Anspannung. Muskatnuss hat eine ähnliche Wirkung, ebenso wie Kardamom und Pfeffer.

Alle typischen Weihnachtsgebäck-Gewürze stärken unsere Abwehr, fördern die Verdauung und sorgen für ein warmes Gefühl von innen.

Gesunde Dekoration für Weihnachtsgebäck

Lassen Sie die mit Lebensmittelfarbe poppig-bunt gefärbten Zuckerstreusel einmal links liegen und probieren Sie es mit gesunden Alternativen. Zum Verzieren von Keksen und Lebkuchen bieten sich Nüsse, Kokosflocken, Mohn, geröstete Haferflocken, Sesam, Sonnenblumen- und Kürbiskerne an.

Auch Trockenfrüchte und kandierte Früchte sind eine gute Wahl, wenn man auf die Industriezuckerverzierung weitgehend verzichten will. Schokolade darf natürlich nicht fehlen, aber ersetzen Sie fertige Kuvertüre am besten durch Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil, die Sie mit Butter bis zur gewünschten Flüssigkeit verfeinern.

Backen mit Großmutter

© Konstantin Yuganov, Adobe Stock

Zum Abschluss ein paar Tipps für alle, die auch beim Weihnachtsgebäck gerne auf kalorienärmere Leckereien setzen wollen: Kokosbusserl, Lebkuchen und Früchtebrot sind nicht nur traditionelle, sondern auch kaloriensparende Möglichkeiten, um sich und seinen Lieben die Advent- und Weihnachtszeit zu versüßen. 

Zahlreiche gesunde Rezepte für Weihnachtsgebäck finden sich mittlerweile im Internet – viel Freude beim Ausprobieren und gesunden Genießen!