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Eine Frau auf einer Bank, davor ein Fluss, im Hintergrund Berge

So schafft ihr es, als Führungskraft die Balance zu halten

Der Papierstapel am Schreibtisch wächst in ungeahnte Höhen, das Klingeln des Telefons wird von Minute zu Minute drängender und dann klopft auch noch eine Mitarbeiterin an die Tür und bittet um ein dringendes Gespräch. Dabei steht in wenigen Minuten eine wichtige Besprechung an, auf die ihr euch eigentlich noch vorbereiten solltet. Nachdem ihr den Tag und die nötigen Überstunden endlich hinter euch gebracht habt, gibt es auch noch zu Hause Streit, weil sich die Familie darüber beschwert, dass ihr viel zu selten zu Hause seid. 

 

Erfolg im Job hat oft einen hohen Preis. Stress, Hektik, Leistungsdruck, Überstunden und zu wenig Zeit für das Privatleben. Dabei ist gerade eine gute Balance zwischen beruflichen Aufgaben und persönlicher Entlastung entscheidend für das Wohlbefinden und die Fähigkeit, den Anforderungen des Alltages gestärkt entgegenzutreten.

Ein wunderschöner See im Grünen lädt zum Entspannen ein

Ohne Ruhepausen sinkt die Leistungsfähigkeit

Niemand ist in der Lage, immer unter maximaler Belastung zu arbeiten. Auch der Motor eines Porsches geht irgendwann kaputt, wenn man ständig Vollgas fährt, kein Öl nachfüllt und auf regelmäßigen Service verzichtet. Oder anders gesagt: Kein Sportler käme jemals auf die Idee, jeden Tag 12 Stunden zu trainieren. Gerade im Leistungssport weiß man, wie wichtig Ruhepausen sind, denn nur durch sie kann sich der Körper weiterentwickeln.

 

Das Gleiche gilt für unser Gehirn. Ohne Ruhepausen sinkt die Leistungsfähigkeit, ohne „Service“ arbeitet man irgendwann nur noch mit halber Kraft, fühlen sich ausgebrannt, erschöpft und ist noch dazu anfälliger für Krankheiten.

Mit dem Motorrad unterwegs

Um Überlastung zu vermeiden und gerade als Führungskraft die Balance zu halten, ist es nötig, konsequent an sich selbst zu arbeiten. Diese drei Tipps helfen euch dabei:

#1 – Bewusste kleine Auszeiten für sich schaffen

Für Führungskräfte ist „Urlaub“ oft das Wort mit dem größten Sehnsuchtspotenzial. An einem einsamen Strand liegen, dem Rauschen der Wellen zuhören und den Möwen dabei zusehen, wie sie Kreise am tiefblauen Himmel ziehen … Die Praxis sieht oft anders aus. Nicht immer lässt sich ein mehrwöchiger Urlaub bewerkstelligen. Die gute Nachricht: Abschalten im Alltag lässt sich auch im Kleinen realisieren – auch dann, wenn einem als Führungskraft eigentlich die Zeit dafür fehlt.

Eine Bank inmitten der Natur

Hier helfen bewusste Ortswechsel, die den Kopf zwischen zwei Meetings frei pusten und verhindern, dass man sich übergangslos in die nächste Aufgabe stürzt. Schnappt euch euren Coffee-To-Go-Becher und holt den Kaffee nicht in der Büroküche, sondern spaziert zum Café drei Straßen weiter. Trefft euch zum Mittagessen mit einer Freundin, mit der ihr nicht über die Arbeit sprecht. Schon 45 Minuten können kleine Wunder wirken, denn auch der Lunch am Schreibtisch braucht Zeit und mit einem Sandwich in der einen und der Maus in der anderen Hand lassen sich E-Mails bestimmt nicht schneller erledigen.

Ein leckeres Essen

Wenn die Zeit für einen großen Urlaub fehlt, gönnt euch zwischendurch regelmäßig ein entspannendes Wellnesswochenende oder ein Business-Retreat. Fokussiert euch hier ganz bewusst auf Ruhe und Klarheit und widmet euch dem Thema mentale Gesundheit unter professioneller Anleitung.

Bei einer Massage entspannen
Frau bei Gesichtsmassage

#2 – Voraussetzungen für eine ausgeglichene Work-Life-Balance schaffen

Beim Thema Work-Life-Balance geht es nicht unbedingt nur darum, weniger „Work“ und mehr „Life“ in den Alltag zu bringen, der Schlüssel ist die richtige Balance. Ziel ist es, das persönliche Mittelmaß zu finden und für sich selbst zu lernen, wie viel Arbeit guttut und ab wann aus viel wirklich zu viel wird

 

Dabei habt ihr als Führungskraft gleich zwei Herausforderungen zu meistern: Zum einen die eigene Work-Life-Balance zu schaffen und zum anderen die Rahmenbedingungen im Unternehmen so zu legen, dass der Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben überhaupt erst möglich wird. Wie wäre es für den Anfang zum Beispiel damit, dafür einzutreten, auf Anrufe und E-Mails nach Dienstschluss zu verzichten? So schafft ihr nicht nur für euch selbst wichtige Phasen der Entspannung. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können abends abschalten, was sich positiv auf ihre Motivation und Leistungsfähigkeit auswirkt.

Wunderschöner Ausblick auf einen Fluss

#3 – Sich mit dem Resilienzkonzept beschäftigen

Resilienz ist in unserer modernen Zeit eine der wesentlichen Kernkompetenzen von Führungskräften. Gemeint ist die physische Widerstandsfähigkeit, die uns dabei hilft, Krisen zu bewältigen und sie für die persönliche und berufliche Entwicklung zu nützen. Führungskräfte, die das Resilienzprinzip kennen, wissen, wie sie flexibel auf Veränderungen reagieren und ihre knappen Ressourcen bestmöglich einsetzen. Dabei gelten offene Kommunikation, Transparenz und gelebter Optimismus als besondere Merkmale. Der große Vorteil: Die Werte übertragen sich auch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schaffen so ein positives Klima der Zusammenarbeit. 

Mann angelt in einem See mitten im Grünen

Vielleicht fragt ihr euch, warum es Menschen gibt, die viele Jahre lang 50 Stunden und mehr pro Woche arbeiten, ohne die Freude und die Leidenschaft am Beruf zu verlieren. Oft macht gerade hier die ausgeprägte Fähigkeit zur Resilienz den entscheidenden Unterschied. Das Gute daran: Resilienz kann man trainieren

 

Gerade als Führungskraft vergisst man allzu leicht auf seine eigene Balance, auf seine eigene Gesundheit zu achten und stellt die Interessen des Unternehmens in den Vordergrund. Für eure Work-Life-Balance seid ihr jedoch selbst verantwortlich. Klar ist, große Veränderungen schafft man nicht von heute auf morgen. Aber ihr könnt heute den ersten kleineren Schritt machen. Im Gegensatz zu großen Veränderungen kommen die kleinen oft schleichend. Dafür werden sie dann aber irgendwann selbstverständlich.