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Healthy lifestyle © Jukov Studio, Adobe Stock

Vegane Ernährung - Neues probieren macht glücklich

© Jukov Studio, Adobe Stock

Der Versuch, im Freundeskreis zu erklären, dass man jetzt vegan isst, endet nicht selten mit bedrückender Stille, ungläubig aufgerissenen Augen und abwehrendem Kopfschütteln. „Was isst du jetzt den ganzen Tag? Nur Salat?“, ist meist eine der ersten Fragen. Dicht gefolgt von „Wird man von Beilagen satt?“ und „Kein Fleisch? Fehlt da nicht etwas?“. 

Obwohl es in Österreich inzwischen 765.000 Vegetarier und 80.000 Veganer gibt (Quelle: Statista.com), stoßen diese Ernährungsformen immer noch auf teilweises Unverständnis. Verständlich, denn im Land des Schnitzels, des Schweinsbratens und des Backhendels wird man als Vegetarier und Veganer schnell als langweiliger „Beilagenesser“ abgestempelt. Doch vegan zu essen ist viel mehr. Lebenseinstellung, Herausforderung, Selbstfindung und vor allem etwas, das jeder einmal ausprobieren kann und sollte.
 

Vegane Ernährung fordert den Kontakt mit uns selbst

Fakt ist, eine Umstellung auf vegan gelingt nicht von heute auf morgen. Vor allem nicht zwischen zahlreichen Terminen, hektischen Meetings, knappen Deadlines und dem Dauerlauf zum Supermarkt, der in 5 Minuten schließt. Vegane Ernährung fordert ein bisschen Zeit von uns. Und vor allem auch die Beschäftigung mit uns selbst und den Lebensmitteln, die wir zu uns nehmen. Das ist aber auch ein großer Vorteil, denn so macht man sich wieder viel stärker bewusst, was, wo und wann man isst. Das Buttercroissant und der Coffee-To-Go auf dem Weg ins Büro, der schnelle Burger in der Mittagspause, das Fertiggericht am Abend. 

Kontakt zu uns selbst herstellen © Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

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Vegan klappt auch im Alltag

Wir wissen, dass es schier unmöglich ist, jeden Tag Höchstleistungen im Job zu bringen und sich gleichzeitig zu 100 % gesund zu ernähren. Ein Perfektionismus, an dem wir schlussendlich scheitern werden. Aber wie heißt es so schön: Man muss klein anfangen, um Großes zu schaffen. Und jeder kleine Schritt im Alltag ist schlussendlich ein großer Schritt für unsere Gesundheit. Mit unseren 3 Tipps gelingt es, vegane Ernährung in den Alltag zu integrieren, ohne gleich sein gesamtes Leben auf den Kopf stellen zu müssen:

  • Hineinschnuppern
  • Kleine Änderungen, große Wirkung
  • Ausgetretene Pfade verlassen

Hineinschnuppern

Haben Sie eine Person im Freundeskreis, die sich schon länger vegetarisch oder sogar vegan ernährt? Genieren Sie sich nicht nach ein paar ersten Rezepten ganz ohne Fleisch oder Fisch zu fragen. Auch gibt es unzählige Blogs, die sich mit dieser Ernährung beschäftigen und viele hilfreiche Tipps für den Einstieg bieten. Das ermöglicht es, neue Gerichte, Kombinationen und Geschmackserlebnisse auszuprobieren. Staunen inklusive, denn die Überraschung, wie gut und abwechslungsreich pflanzliche Ernährung sein kann, ist sozusagen im Leistungspaket inkludiert.

Vegane Ernährung © Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

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Kleine Änderungen, große Wirkung

Es müssen nicht gleich alle Mahlzeiten vegan sein. Wie wäre es morgens mit einem leckeren Smoothie statt dem Toastbrot mit abgepackter Salami? Der macht wunderbar wach und das Mixen dauert ganz bestimmt nicht länger als der Weg zum Bäcker. Smoothies lassen sich unendlich variieren und man startet gleich mit einer Extraportion Vitamine in den Tag. 

Gesunder Salat © Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

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Ausgetretene Pfade verlassen

Diese Weisheit trifft auf so vieles im Leben zu – auch auf unseren gewohnten Weg durch den Supermarkt. Lebensmittel wie Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Couscous, Tempeh, Avocado, Nüsse, Hafermilch, Kokoswasser oder Matcha bringen Abwechslung in den Speiseplan, erfordern kein Sternekoch-Wissen und sind inzwischen in so gut wie jedem Supermarkt erhältlich. 

Und dann kommt die Energie zurück

Plötzlich macht es Spaß, zu experimentieren und neue Rezepte sowie Kreationen auszuprobieren. Man wird von der Vorfreude und Motivation gepackt und merkt, wie gut vegane Ernährung tut. Irgendwann wundert man sich auch nicht mehr über die neue Energie, die verschwundene Abgeschlagenheit, die plötzlich wieder passende Hose... Und die Antwort auf die „Kein Fleisch? Fehlt da nicht etwas?“-Frage gibt man wie aus der Pistole geschossen. 

Ob komplette Umstellung oder ein veganer Tag pro Woche – am glücklichsten sind wir Menschen immer dann, wenn wir etwas Neues anfangen. Ja, man braucht Mut dafür. Aber Mut kann man sich wie so vieles im Leben antrainieren. 

Neue Energie durch vegane Ernährung