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Shinrin Yoku - Waldbaden © Shutterstock

Waldbaden - Spüren Sie Japans Spiritualität!

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Shinrin-Yoku für innere Ruhe und Ausgeglichenheit

Nicht erst seit Peter Wohllebens Bestseller „Das geheime Leben der Bäume“ wissen wir, dass der Wald weit mehr ist als eine Ansammlung von Pflanzen. Die „grünen Riesen“ fördern unsere Gesundheit. In Japan ist das Waldbaden mittlerweile sogar ein fixer Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Wir verraten Ihnen, wie auch Sie den Wald für mehr Kraft und Wohlbefinden nützen!

Die Wurzeln des Shinrin-Yoku

Es ist sicherlich kein Zufall, dass die heilende Wirkung des Waldes zuerst in Japan wissenschaftlich bestätigt wurde, einem Land, in dem viele Millionen Menschen in Städten auf engsten Raum leben. Der Begriff Shinrin-Yoku, Waldbaden, wurde erstmals 1982 in Japan verwendet – und fortan gab es Waldbaden auf Verschreibung! Auch in Süd-Korea und den USA bestätigten Wissenschaftler die bahnbrechenden Erkenntnisse. Was aber kann der Wald?

Morgentau © Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

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Gartenanlage © Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

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So wirkt Waldbaden auf uns

Waldbaden, so nennt man den regelmäßigen, mehrstündigen Aufenthalt im Wald. Schon nach kurzer Zeit senkt sich der Blutdruck des Wanderers signifikant, der Puls reguliert sich. Die Konzentration der Stresshormone nimmt deutlich ab. Es kehrt innere Ruhe ein, der Kopf wird frei. Die Farbe Grün entspannt die Augen und wirkt über diese beruhigend auf das vegetative Nervensystem. Doch es passiert noch Erstaunlicheres.

Mehr Kraft durch den „Biophilie-Effekt“

„Back to the roots“ beim Waldbaden

Waldbäume geben an die Umgebungsluft antibiotisch wirksame Substanzen, sogenannte Phytonzide, ab. Mit der Atemluft gelangen diese in den Körper, wo sie aktiv gegen Krebs wirken! Außerdem vermehrt eine Wanderung im Wald die weißen Blutkörperchen, unsere Körperpolizei, das Immunsystem wird gestärkt. Auf diese Weise kommunizieren Bäume mit uns, es entsteht der positive „Biophilie-Effekt“. Durch die in der Waldluft befindlichen ätherischen Öle und die erhöhte Feuchtigkeit wird die Lunge gestärkt und geheilt. Es zeigen sich außerdem Erleichterungen bei orthopädischen und psychosomatischen Beschwerden.

Beim Gang durch den Wald werden alle Sinne aktiviert und allein beim Anblick eines Waldes wird der Stresspegel messbar gesenkt. Der weiche, duftende Waldboden unter den Füßen, das Knacken kleiner Ästchen im Ohr, Sonnenstrahlen im grünen Dickicht vor Augen und die Hände auf rauer Rinde, die einen Jahrhunderte alten Baum umgibt: Plötzlich drängen die wirklich wichtigen Fragen ins Bewusstsein. Wo sind meine Wurzeln? Woran wachse ich? Wem oder was strecke ich mich entgegen? Der Wald als Ort der Visualisierung ist zugleich von Urzeiten bis heute eine spirituelle Stätte von unvergleichlicher Bedeutung.

Katze streift durch die Anlage © Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

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Wald und Umgebung in Bad Hall © Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

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Work-Life-Balance finden mit Shinrin-Yoku

Entdecken Sie den Wald als Quelle der Inspiration, der Gesundheit und Ausgeglichenheit! Schon ein Tag im Wald lässt die Anzahl der körpereigenen Abwehrzellen um 40 Prozent ansteigen, zwei Tage sorgen für ein Wachstum von mehr als 50 Prozent und der Effekt hält etwa einen Monat lang an. Regelmäßige Bäder in der Waldluft sorgen rezeptfrei, ohne Chemie und ohne zusätzliche Kosten für messbar mehr innere Ruhe und Kraft. Österreicherinnen und Österreicher haben es besonders gut, denn rund die Hälfte des Bundesgebietes ist von Wald bedeckt!

Meditation in der Natur © Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com

© Viktoria Resch, www.mymirrorworld.com