EurothermenResort WeinclubParadiso Grüner Veltliner

Grüner Veltliner

Kategorie 
Weißweinrebsorte

Synonyme
Weißgipfler, Grünmuskateller (AT), Veltlínské zelené (CZ), Zöld veltelini (HU), Veltlínske zelené (SK), Zeleni veltlinec (SL) 

Anbaufläche in Österreich
13.518 ha, 29,4% 

Herkunft
Die mit Abstand wichtigste Weißweinsorte in Österreich ist der Grüne Veltliner, der wahrscheinlich von einer Traminer Kreuzung abstammt. Auf die zweite Elternsorte weist ein jahrhundertealter Rebstock hin, der in St. Georgen im Burgenland gefunden wurde. Größte Verbreitung hat die Nationalsorte im niederösterreichischen Weinviertel, wo sie als herkunftstypischer Weinviertel DAC Wein eine besondere Rolle spielt. DAC-Status genießt der Veltliner auch im Traisental, Kremstal, Kamptal und dem burgenländischen Leithaberg. Klassische Gebiete sind außerdem die Wachau und der Wagram. Aber auch in allen anderen Gebieten Niederösterreichs, im nördlichen Burgenland und in Wien stehen Veltliner-Weingärten.

Geschmacksbild
Das Spektrum ist breit: von leichten, spritzigen Weinen, die meist jung getrunken werden, bis zu kraftvollen, substanzreichen Gewächsen mit großem Reifepotenzial. Gemeinsames Merkmal ist der anregende, pikante Mix aus Frucht (meist Apfel) und Würze (das charakteristische „Pfefferl“), ergänzt von harmonischer Säure. Auf hohe Reife, etwa bei Smaragd Weinen aus der Wachau und Reserven aus den DAC-Gebieten oder vom Wagram, weisen Nuss und Trockenfrucht, exotische Noten und Honigaromen hin.

Blatt
fünfeckig bis kreisförmig, fünf bis siebenlappig, ebenes Profil, häufig nach außen umgerollt, Hauptnerven grün oder mit rotem Stielansatz, Stielbucht etwas überlappend mit v-förmiger Basis, Unterseite mittelstark behaart 

Traube    
mittelgroß, mitteldicht, kegelförmig, ein bis drei Flügel, Beitraube fehlend oder rudimentär

Beere    
rundlich, oval, Gewicht gering, Haut grüngelb, Fruchtfleisch ungefärbt

Austrieb    
mittel bis spät 

Blüte    
mittel

Reifezeit    
mittel 

Quellenangabe
ÖWM