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Pinot Noir

Kategorie   
Rotweinrebsorte

Synonyme
Blauburgunder(AT), Clevner (CH), Rúlandské modré (SK, CZ), Blauer Spätburgunder (DE), Kisburgundi Kék (HU), Pinot nero (IT), Modri Pinot (SL)

Anbaufläche in Österreich
649 ha, 1,4%

Herkunft
Die Burgundersorten leiten sich von einer Kreuzung Schwarzriesling x Traminer ab. Die Aufspaltung der Beerenfarben (Blauer, Grauer, Weißer Burgunder) hat einen genetischen Hintergrund. Der Blaue Burgunder kann auf idealem Standort, bei hoher Reife und gekonnter Vinifikation hochwertige, lagerfähige Weine hervorbringen, auch wenn die sensible Sorte im Weingarten und im Keller eine Herausforderung darstellt.

Geschmacksbild
Charakteristisch ist eine nicht sehr dunkle Farbe. Der typische Duft ist eher dezent, mit einem Aromenspektrum, das je nach Terroir und Ausbau von Erdbeere oder Himbeere über Weichseln bis hin zu Dörrpflaumen reicht und oft von einer feinen Mandel-Marzipan-Note begleitet wird. Am Gaumen eigenständig, elegant und mit feiner Säure, bringt die Sorte eher wenig Tannin. Stets elegant und lebhaft, manchmal fordernd, wirkt Burgunder oft schlank, was man nicht unterschätzen sollte, besonders in Sachen Lagerkapazität

Blatt
fünfeckig, drei- bis fünflappig, ebenes Profil, Hauptnerven grün, Stielbucht etwas überlappend, Unterseite schwach behaart

Traube    
kurz, dicht bis sehr dicht (lockerbeerige Genotypen konnten im Rahmen der Klonenzüchtung selektioniert werden), zylindrisch, ein bis drei Flügel, Beitraube klein

Beere    
rundlich bis oval, Gewicht sehr gering, Haut blauschwarz, Fruchtfleisch ungefärbt

Austrieb    
mittel

Blüte    
früh bis mittel

Reifezeit    
mittel bis spät

Quellenangabe
ÖWM