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Syrah

Kategorie   
Rotweinrebsorte

Synonyme
Shiraz

Anbaufläche in Österreich
137 ha, 0,3%

Herkunft
Als letzter Weltenbummler unter den Rotweinsorten hat der Syrah relativ spät in Österreich Einzug gehalten, wo er erst seit 2001 offiziell als Qualitätsrebsorte zugelassen ist. Als natürliche Kreuzung aus Dureza x Mondeuse blanche war er ursprünglich im südfranzösischen Rhônetal beheimatet, doch trat er seinen Siegeszug um die Welt interessanterweise von Australien aus an – dort wird er als Shiraz bezeichnet. So wurde er zu einem Bindeglied der alten und neuen Weinwelt.

Geschmacksbild
Der frostempfindliche Syrah wird als reizvoller Partner für Rotwein Cuvées besonders geschätzt. Die Trauben brauchen unbedingt die volle physiologische Reife, damit die Weine nicht von grünen Akzenten geprägt werden. Bei hoher Reife pendelt das vielschichtige Bukett zwischen vegetabilen Elementen – Kräuter, Efeu und Eukalyptus – und kraftvoller, oft auch pfeffriger Würze, bis hin zu Lakritze, Zedernholz und Waldbodenaromen. Tanninbetont und komplex am Gaumen, sind Syrah Weine auch für lange Lagerzeit prädestiniert

Blatt
fünfeckig, fünflappig, gewelltes oder v-förmiges Profil, Hauptnerven grün, Zähne gerade bis rundgewölbt, Stielbucht wenig offen mit v-förmiger Basis, Unterseite schwach behaart 

Traube    
mittellang, mitteldicht, zylindrisch, ein bis drei Flügel, mittelgroße Beitraube

Beere    
oval, Gewicht gering, Hautblau schwarz, Fruchtfleisch ungefärbt 

Austrieb    
spät 

Blüte    
mittel

Reifezeit    
spät

Quellenangabe
ÖWM